Königsberger Klopse – mal anders

Gestern gab es Königsberger Klopse. Nach Art der Abruzzen mit Olivenreis. So wie es Tim Mälzer in seinem Kochbuch „Neue Heimat“ (Review von Essen-und-Trinken; auf Mälzers Seite ist das Buch noch nicht bestellbar) beschreibt. Das Buch kann ich nach mehreren nachgekochten Rezepten uneingeschränkt empfehlen.

Eigentlich hat es überhaupt nichts mit Königsberger Klopsen zu tun, außer dass die Hackbällchen in einer Brühe gar ziehen. Aber es war ungemein lecker. Der Aufwand ist beachtlich und die Zutaten sind viel. Das Bild zeigt mein Mis-en-Place und da fehlt noch das Fleisch.

Mis en Place für Königsberger Klopse nach Art der Abruzzen mit Olivenreis

Basis ist eine Hackmasse mit gerösteten, gehackten Pinienkernen, Knoblauch, getrockneten Tomaten, Zwiebeln, die gemeinsam glasig angeschwitzt und dann mit Wein abgelöscht werden. Zu der Masse wird noch geriebener Parmesan, in Sahne aufgelöstes Toastbrot, gehackte Petersilie und Ei gegeben. Diese daraus geformten Bällchen lässt man in Hühnerbrühe garen.

In die Brühe (ohne Bällchen) gibt man noch geschälte Tomaten und gehackte Sardellen, püriert alles, rührt zuvor kalt gestellte Mehlbutter ein und würzt alles mit Salz und Pfeffer. Die Bällchen lässt man darin wieder aufwärmen. Dazu gab es Reis mit leicht angeschmorten Oliven.

Königsberger Klopse nach Tim Mälzer
Königsberger Klopse nach Art der Abruzzen mit Olivenreis

Alte Bilder neu entwickelt

Vor vielen Jahren „entwickelte“ ich meine Bilder mit Bibble (jetzt Corel AfterShot Pro). Seitdem ich unter Linux fliege und eine Olympus Kamera verwende, ist Bibble leider nicht mehr für mich verwendbar. Schade, ich vermisse es schon ein wenig: es hat mir zwar viel Zeit genommen, aber die Bilder waren klasse.

Nun spiele ich mit Photivo herum. Es kann im Grunde das, was auch Bibble konnte. Nur ist es ungleich schwieriger, alle Funktionen zu finden bzw. richtig einzusetzen. Also nicht erschrecken, wenn hier Experimente erscheinen 🙂

Ich habe mal ein JPG-Bild aus dem Elsass nachbearbeitet: wir waren im Südwesten Deutschlands, um unseren Kastenwagen abzuholen und tourten zwei oder drei Tage durch das Elsass

Elsass-Rundfahrt 2017
Campingplatz Südfrankreich
Montpellier 2017

Tomatensauce aus der Provence

Letztes Wochenende habe ich als Versuch mal eine provenzalische Tomatensauce gemacht. Sie bildete die Basis für ein Curry-Ketchup als Test. Die Sauce ist gut, prima als Basis für Nudelgerichte verwendbar, aber das daraus gemischte Curryketchup war besser. Vielleicht auch, weil die Säure nicht so sehr durch schmeckte.

Tomatensauce, provenzalisch

1,5 kg Tomaten (gerne auch aus der Dose, am besten geschält), 1 kg Zwiebeln: gemeinsam mit etwas Olivenöl 30-40 Minuten zugedeckt köcheln lassen. Dann pürieren.

4 EL Wasser, 75 g Zucker und 125 ml Rotweinessig vermischen und dazu geben; anschließend etwa 30 Minuten ohne Deckel köcheln lassen. Gelegentlich umrühren. Es darf meiner Meinung nach etwas weniger Essig sein, 100-110 ml tun es auch.

Dann 1 EL Senf (Dijon), 1/2 TL Thymian, 1/2 TL Muskat, 1/2 TL Cayennepfeffer, 1 TL Ingwer (frisch), 1 TL Salz und 1 TL Paprikapulver vermischen und dazu geben. Umrühren und etwas abkühlen lassen.

Für das Curryketchup habe ich nach Geschmack Currypulver, Kreuzkümmel, Harissa und rote Currypaste zugegeben.

Ich habe die Sauce sehr heiß in verschiedene Gläser gefüllt (s.o.). Angeblich sollen sie sich gekühlt etwa 4 Wochen halten.

Fotoalbum online

Es gab ja schon früher eine Website von mir. Außer einer schwarzen Seite mit einem Versprechen, hinsichtlich des Themas Kochen und Rezepte Inhalte anzubieten, gab es aber lediglich den Link auf eine Gallery. Dieses Album gibt es auch weiterhin, zunächst einmal. Vielleicht wird es eines Tages ein integriertes Album im Blog geben. Wir werden sehen.

Hier auf jeden Fall der Link zur Gallery

Guten Tag!

Hier entsteht ein neuer Auftritt: alter Inhalt, neues Design, neue Ideen. Meine Fotos sind auch weiterhin hierüber erreichbar, aber darüber hinaus werde ich das ein oder andere Rezept vom Wochenende, Bild oder Erlebnis hier ablegen.