Fussballbundesliga – Ende einer Saison

Jedes Jahr spiele ich am Ende der Saison mit den Statistiken der Bundesliga herum und werte ein paar Sachen aus. Wie viel Punkte braucht man zur Teilnahme an der Champions League oder wie viel muss man haben, um gerade nicht abzusteigen? Wie sieht es mit der viel gerühmten Heimstärke einiger Mannschaften oder in der Bundesliga allgemein aus? Dabei betrachte ich zum Teil auch zeitliche Entwicklungen.

Die Mindestpunktzahl für den Klassenerhalt (letzter Platz vor der Relegation) wurde auf Grundlage der Dreipunkteregel rückwirkend angepasst.

Mindestpunkte für den Klassenerhalt

Ich glaube, dass das obige Histogramm auf der linken Seite über die Jahre anwachsen wird. Denn dies scheint der Trend zu sein. Man benötigt immer weniger Punkte, um nicht abzusteigen, wie das nachfolgende Bild zeigt.

Trend Klassenerhalt

Das deckt sich mit der Entwicklung für die Mindestpunktzahl, um auf den dritten Platz zu kommen. Dieser ist seit einigen Jahren der letzte sichere CL-Platz (seit mehreren Jahren ist es auch der vierte Platz, aber ich fürchte, dass wir den bald wieder als Qualifikationsplatz haben werden).

Trend Mindestpunktzahl CL-Teilnahme

Der Trend zeigt eine permanente Zunahme mit einigen Schwankungen. Das bedeutet aber auch, dass es für Platz 1 und 2 ebenso eine Steigerung gegeben haben muss. Bei gleichzeitig sinkenden Punkten für den Klassenerhalt heißt dies eine Vergrößerung der „Schere“ zwischen Oben und Unten in der Tabelle.

Heimstärke in der Bundesliga

Die Heimstärke ist seit Beginn der Bundesliga im Abwärtstrend: noch immer erkennbar, aber abnehmend. Einige Mannschaften ragen dabei heraus (München, Dortmund), aber allgemein ist der Heimsieg nicht mehr so wahrscheinlich wie vor 1985.

Die Auswertungen erstelle ich mit R und RStudio. Die notwendigen Zahlen erhält man aus frei zugänglichen Bundesliga-Tabellen und einer englischen Seite mit allem, was das statistische Herz begehrt.

Die gesamten Darstellungen können hier heruntergeladen werden:

Osterbilder

Wir waren mal für wenige Tage verreist und haben in Frankreich ein paar nette Tage gehabt. Außer Großeinkäufen und leckerem Essen haben wir Photos in der Umgebung gemacht. Ich habe mit Darktable weiter probiert und gelernt. Dies sind ein paar Ergebnisse.

Zunächst ein Blick über die Landschaft vom Mont du Couple aus

Auf dem Mont du Couple

Die Marie lässt sich nicht direkt von vorn aufnehmen. Daher habe ich die Perspektivenkorrektur verwendet. Einfach zu bedienen, guter Erfolg

Mairie Wissant

Schließlich noch eine Sepiabearbeitung. Der originale Stil führt für meinen Geschmack zu sehr in das braune, daher von mir etwas entschärft.

Regeln in Frankreich

Darktable

Urlaub! Endlich Zeit, etwas mit Darktable zu spielen. Wie damals in Bibble sind die Möglichkeiten so vielfältig, dass man nicht alles auf Anhieb findet. Außerdem ist die Bedienlogik nicht wirklich immer intuitiv. Also habe ich mich heute mal mit -für mich- neuen Funktionen auseinandergesetzt.

Stile und Versionen

Tatsächlich findet man im Netz eine Vielzahl vorgefertigter Stile, die man auf seine Bilder anwenden kann. Die Stile können Simulationen von ehemaligen analogen Filmen sein (Ilford HP5, Agfapan 400 usw.), es können aber auch einfach nur kreative Voreinstellungen sein, die man belässt oder als Grundeinstellung für sein eigenes Bild verwendet. Da Darktable das Originalbild nicht verändert, sondern die gewählten Einstellungen beim Export erst auf das Bild anwendet, kann man eigentlich nichts falsch machen. Allerdings sollte man vor der Anwendung von Stilen erst eine Kopie seines Bildes anlegen, da man sonst das Original nicht mehr auf dem Leuchttisch sehen kann. Natürlich kann Darktable das, indem es schlichtweg eine quasi leere XML-Datei, ohne ohne anzuwendende Parameter anlegt. Ich bin begeistert, wie schön die Versionsverwaltung funktioniert (wenn man sie entdeckt hat). In der Dunkelkammer kann man die verschiedenen Versionen miteinander vergleichen und sich für die gewünschte Ausgabe entscheiden, man muss dafür nicht die Miniaturansichten auf dem Leuchttisch vergleichen.

West Yorkshire

Kategorien, Sterne und Farben

Ich verwende ganz gern Kategorien, um Bilder zu bestimmten Themen schnell zu finden. Bei größeren Ereignissen ist dies meist über das jeweilige Jahr möglich. Aber bei Schnappschüssen gelingt das in der Regel nicht mehr. Auch dies ist sehr einfach in Darktable verwendbar. Ärgerlich ist, dass ich bislang meine Bilder in XnView verwaltet habe und ich die Kategorien von dort noch nicht exportieren konnte. Also muss ich das wohl nach und nach neu aufbauen.

Sterne verwende ich einfach nur, um mir selber zu sagen, wie gut das Bild aus meiner Sicht ist. Wichtiger war bei mir immer die Farbkodierung: sie besagt, ob das Bild noch bearbeitet werden muss, ob es fertig ist, für die Publikation vorgesehen oder schon publiziert ist. Nun fand ich nur auf dem Leuchttisch eine Möglichkeit, Sterne vergeben zu können. Farben? Fehlanzeige, obwohl es sie geben musste, denn man konnte danach filtern und sortieren. Es hatte mich viel Zeit gekostet, herauszufinden, dass am unteren Rand des Bildschirms ein Dreieck (Pfeil) war, der ein Menü unter dem Bild öffnete. Na ja, da waren sie: Sterne und Farben.

Steam Punk in Hebden Bridge

Ich habe dann mal versucht, Darktable auf JPG-Bilder anzuwenden. Bei Bibble war das nicht so gewünscht, da nicht alle Funktionen einen Effekt hatten. Es empfahl sich, immer RAW-Formate zu bearbeiten. Hier sind mal zwei Bilder aus dem letzten Urlaub in West Yorkshire beigefügt. Es ist ok, ich kann mit den Bildern leben.

Entscheidung

Darktable hat gewonnen. Ich habe es geschafft, mir einen Werkzeugkoffer zu basteln mit allem, was ich so typischerweise auch seinerzeit unter Bibble genutzt habe. Ich bin quasi begeistert. Die Möglichkeiten sind noch immer unüberschaubar, aber das ist kein Grund mehr, Darktable nicht mehr zu nutzen.

Photivo wird mich verlassen müssen, auch weil es sehr wenig ressourcensparend ist und selbst meinen Linux-Rechner sehr auslastet.

Wissant – Blick auf den Ärmelkanal
Boulogne-sur-Mer

Frühling ist da!

Der Frühling hat am Freitag schon den Garten angewärmt. Insekten ziehen in das Hotel und die Meisen haben den Nistkasten gefunden. Da konnte auch Cosmo nicht zurückstecken: er bewachte den Garten, aber besonders seine Decke.

Cosmo – Bewacher des Gartens

Eine gelungene Schwarz-Weiß-Aufnahme der Kamera. Keine Nachbearbeitung von mir.

Nachbearbeitet habe ich folgende zwei Bilder, aber diesmal mit Darktable statt mit Photivo. Vor vielen Jahren versuchte ich mich an Darktable und scheiterte wegen der großen Vielfalt an Möglichkeiten. Nun las ich in linuxuser einen Artikel über Neuigkeiten und probierte die Software mal wieder aus. Und ich bin zunächst einmal von der Bedienung zufrieden.

Berlin – Prachtstraße des Ostens
Berlin – Ostbahnhof

Vormittags gespielt

Den heutigen Vormittag habe ich mit alten Photos und Photivo gespielt. Die Photos stammen aus Südfrankreich und sind mit der Sony alpha 700 gemacht. Die RAW-Dateien habe ich recht gut mit Photivo bearbeiten können, obwohl mir das Ergebnis nicht sonderlich gefällt.

Die Bilder entstanden in Forcalquier im Manosque-Tal. Entdeckt haben wir den Ort bei unserer ersten Südfrankreich-Fahrt.

Brasserie in Forcalquier
Knoblauch in Forcalquier

Zu den Bildern: Ich werde wohl noch ein bisschen mit dem Programm üben müssen 😉

Alte Bilder neu entwickelt

Vor vielen Jahren „entwickelte“ ich meine Bilder mit Bibble (jetzt Corel AfterShot Pro). Seitdem ich unter Linux fliege und eine Olympus Kamera verwende, ist Bibble leider nicht mehr für mich verwendbar. Schade, ich vermisse es schon ein wenig: es hat mir zwar viel Zeit genommen, aber die Bilder waren klasse.

Nun spiele ich mit Photivo herum. Es kann im Grunde das, was auch Bibble konnte. Nur ist es ungleich schwieriger, alle Funktionen zu finden bzw. richtig einzusetzen. Also nicht erschrecken, wenn hier Experimente erscheinen 🙂

Ich habe mal ein JPG-Bild aus dem Elsass nachbearbeitet: wir waren im Südwesten Deutschlands, um unseren Kastenwagen abzuholen und tourten zwei oder drei Tage durch das Elsass

Elsass-Rundfahrt 2017
Campingplatz Südfrankreich
Montpellier 2017

Fotoalbum online

Es gab ja schon früher eine Website von mir. Außer einer schwarzen Seite mit einem Versprechen, hinsichtlich des Themas Kochen und Rezepte Inhalte anzubieten, gab es aber lediglich den Link auf eine Gallery. Dieses Album gibt es auch weiterhin, zunächst einmal. Vielleicht wird es eines Tages ein integriertes Album im Blog geben. Wir werden sehen.

Hier auf jeden Fall der Link zur Gallery